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Inhaltsverzeichniss

  • Zur Autorin

  • Über Ihre Werke

  • Inhaltsangabe

  • Sprache und ErzĂ€hlperspektive

  • Epoche

  • Eigene Meinung
  • Quellenangaben






Zur Autorin Anna Seghers




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Anna Seghers eigentlich Netty Radvanyi geb. Reiling , geboren am 19.11.1900 in Mainz und ist dem jĂŒdischen BĂŒrgertum entstammend. Sie studierte in Köln und Heidelberg Geschichte, Kunstgeschichte und Sinologie.
Starb am 1.06.1983 in Berlin - Ost

1900
Am 19.11.1900 wird Netty Reiling als Tochter des KunsthÀndlers Isidor Reiling
in Mainz geboren
1920-1924
Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Philologie, Sinologie an den UniversitÀten
Heidelberg und Köln
1924
Promotion ĂŒber "Jude und Jugendtum im Werk Rembrandts".
In der "Frankfurter Zeitung und Handelsblatt" erscheint in der Weihnachtsausgabe
unter dem Pseudonym Antje Seghers die erste epische Arbeit: "Die Toten von der Insel Djal- Eine Sage aus dem HollÀndischen".
1925
heiratete sie den ungarischen Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler Låszló Radvånyi (1876-1933). (er nennt sich spÀter Johann- Lorenz Schmidt); aus dieser Ehe gehen zwei Kinder hervor.
1927
Die ErzÀhlung "Grubetsch" erscheint unter dem Pseudonym Seghers in der "Frankfurter Zeitung und Handelsblatt" (10.- 23.3.)
1928
Bereits ihr Novellenerstling Der Aufstand der Fischer von St. Barbara (1928), fĂŒr den Seghers 1928 auf Vorschlag Hans Henny Jahnns den Kleist-Preis erhielt, nimmt entschieden Partei gegen soziale UnterdrĂŒckung und Ungerechtigkeit.
1928
trat Seghers der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD),
1929
dann dem Bund proletarisch-revolutionÀrer Schriftsteller bei. Ihr Roman Der Kopflohn, der 1933 erschien, beschreibt den Einbruch der faschistischen Ideologie in eine dörfliche Gemeinschaft.
1930
Teilnahme an der II. Konferenz proletarisch - revolutionÀrer Schriftsteller in Charkow (6.11.-15.11.).
1933
kurzzeitig inhaftiert, floh Seghers noch im gleichen Jahr ĂŒber Frankreich und Spanien nach Mexiko.
Mitherausgeberin der "Neuen Deutschen BlÀtter", die von 1933- 1935 in Prag erschienen.
1934
Reise nach Österreich; Studien fĂŒr Roman "Der Weg durch den Februar".
1935
Teilnahme am internationalen Schriftstellerkongreß zur Verteidigung der Kultur in Paris (21.- 25.6.). Arbeit an "Die Rettung".
1936
Die "Schönsten Sagen vom RÀuber Woynok" entstehen.
1937
Teilnahme am internationalen Schriftstellerkongress in Valencia- Madrid- Barcelona- Paris (4.- 7.7.). "Sagen von Artemis" entstehen; Beginn der Arbeiten an "Das siebte Kreuz" (1939 in Parisabgeschlossen).
1938
Teilnahme am III. Internationalen Schriftstellerkongresss in Paris (25.7.). Arbeit am Roman "Das siebte Kreuz"
1939
Nach Kriegsausbruch Internierung von Johann - Lorenz Schmidt in Le Vernet.
1940
Flucht von Paris nach Marseille. Aufnahme der Arbeit an "Transit" (1943 abgeschlossen).
1941
Einschiffung in Marseille (18.3.); nach Zwischenaufenthalten in Oran und Casablanca, Martinique und San Domingo ĂŒber Ellis Island (16.6.) nach Mexiko. Mitarbeit an den Zeitschriften "Freies Deutschland" und "Demokratische Post"; PrĂ€sidentin des Heinrich- Heine- Clubs (Nov. 1941- 1.2.1946); weitere Funktionen in Exilorganisationen.
1943
LebensgefÀhrliche Verletzungen durch einen Verkehrsunfall (25.6.). Die Mutter der Autorin wird in Auschwitz umgebracht. Anna Seghers wird EhrenprÀsidentin der Bewegung "Freies Deutschland". 1943/ 1944 entsteht die ErzÀhlung "Der Ausflug der toten MÀdchen".
1944
Anna Seghers nimmt die Arbeit an "Die Toten bleiben jung" auf (1949 abgeschlossen).
Weltruhm erlangten die Romane Das siebte Kreuz (1942), verfilmt 1944 von F. Zinnemann) und Transit (span. 1944, dt. 1948).
1947
Über Frankreich und Schweden RĂŒckkehr nach Berlin (22.4.). Verleihung des BĂŒcher- Preises Darmstadt. Teilnahme am I. (gesamtdeutschen) Schriftstellerkongress in Berlin (4.- 10.10).
1948
Reise in die Sowjetunion (April/ Mai). Teilnahme am Weltkongreß der Kulturschaffenden in Wroclaw (25.- 28.8.)
1949
Teilnahme am Weltfriedenskongress in Paris/ Prag (20.- 25.4.). Im gleichen Jahr wird sie StaatsbĂŒrgerin der DDR und Mitglied der SED.
1950
Anna Seghers wird Mitglied des Weltfriedenrates und nimmt in den folgenden Jahren an zahlreichen Kongressen teil. GrĂŒndungsmitglied der Deutschen Akademie derKĂŒnste der DDR (24.3.).
1951
Reise nach China. Auszeichnung mit Nationenpreis I. Klasse (erneut 1959 und 1971) und Stalin- Friedenspreis.
1952
Anna Seghers wird Vorsitzende des Deutschen Schriftstellerverbandes (spĂ€ter Schriftstellerverband der DDR). Johann- Lorenz Schmidt kehrt aus der Emigration zurĂŒck. Als Exponentin der DDR - Literatur war sie von
1952-1978
PrÀsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR und erhielt 1951, 1959 und 1971 den Nationalpreis der DDR.
Die wĂ€hrend dieser Zeit entstandenen Romane sind der Literaturauffassung des sozialistischen Realismus verpflichtet. Dennoch wird auch in ihnen der Einfluß von Autoren wie Franz Kafka oder John Dos Passos deutlich, die nach den offiziellen Schreibvorgaben der Kunstdoktrin als formalistisch gebrandmarkt waren.
1954
Reise in die Sowjetunion anlĂ€ĂŸlich des II sowjetischen Schriftstellerkongresses (15.- 26.12); mehrwöchige Archivstudien zu Tolstoi. Aufnahme der Arbeit an "Die Entscheidung" (1959 abgeschlossen).
1959
Ehrendoktor der Uni Jena.
1960
VaterlÀndischer Verdienstorden in Gold.
1965
Internationales Schriftstellertreffen in Berlin und Weimar (14.- 22.5.). Auszeichnung mit dem Karl- Marx- Orden (erneut 1969).
1975
Kulturpreis des Weltfriedensrates. EhrenbĂŒrgerin von Berlin/ DDR.
1977
Schwere Krankheit. Die Johannes- Gutenberg- Uni in Mainz verleiht Anna Seghers die EhrenbĂŒrgerschaft.
1980
Auszeichnung als "Held der Arbeit".
1981
Anna Seghers erhĂ€lt den sowjetischen Orden der Oktoberrevolution und die EhrenbĂŒrgerschaft der Stadt Mainz.
1.06.1983
Anna Seghers stirbt in Ost - Berlin





Über Ihre Werke


In ihren Romanen beleuchtet Anna Seghers Aspekte der Zeitgeschichte aus sozialistischer Perspektive, so etwa wie im Roman "Der Weg durch den Februar" (1935), welcher den sozialistischen Aufstand in Wien 1934 thematisiert. International bekannt wurde sie mit
"Das siebte kreuz" . Roman aus Hitlerdeutschland (1942) welches ĂŒber die abenteuerliche Flucht von sieben KZ-HĂ€ftlingen, die alle bis auf einen wieder gefangengenommen werden. Das Werk wurde 1944 unter der Regie von Fred Zinnemann erfolgreich verfilmt. Seghers’ Roman
"Transit" (1944) schildert in Detailstudien das FlĂŒchtlingsleben in Marseille, wĂ€hrend
"Die Toten bleiben jung" (1949) eine umfassende Analyse der Entwicklung Deutschlands zwischen 1918 und 1945 unternimmt.





Inhaltsangabe


Georg Heisler, ein HĂ€ftling des KZ Westhofen, flieht an einem Herbst morgen 1937 zusammen mit den sechs anderen HĂ€ftlingen Wallau, Beutler, Pelzer, Belloni, FĂŒllgrabe und Aldinger. Bereits nach kurzer Zeit wird Beutler gestellt. Heisler nutzt den dichten Nebel und kann, obwohl die Suche von Bluthunden unterstĂŒtzt wird, vorerst entkommen. Aber bereits wenig spĂ€ter muss sich Heisler vor einem Motorrad verstecken, wobei er ĂŒber eine mit Glassplittern gespickte Mauer springt und sich dabei schwer an der Hand verletzt. Heisler stiehlt daraufhin aus einem Umkleideraum Jacke und Schuhe und flieht weiter ins nĂ€chste Dorf, wo er gegen Abend ankommt. Dort wird er abermals in die Enge getrieben.
Zu seinem GlĂŒck findet man den FlĂŒchtling Pelzer in dem selben Dorf und beendet die Suche nach dessen Ergreifung somit erfolgreich.Um schneller zu seiner Freundin Leni nach Höchst zu kommen, fĂ€hrt er ein StĂŒck per Anhalter mit. Nur durch Zufall entgeht er bei einer Wagenkontrolle durch die SS abermals der Verhaftung.In Mainz angekommen, lĂ€sst Georg sich im Dom einsperren, da er glaubt die Nacht ĂŒber dort sicher zu sein. Da ihn aber seine Gedanken quĂ€len, tut er kein Auge zu. Morgens sucht er einen Arzt auf, der ihm die verletzte Hand behandelt. WĂ€hrend er sich danach auf den Weg zum Rhein macht, fĂ€llt FlĂŒchtling Belloni von einer Kugel getroffen von einem Hausdach und stirbt kurz darauf. Am Rhein angekommen, tauscht Heisler mit einem Schiffer die Jacke, da nach seiner zweifellos gefahndet wird. Plötzlich findet sich Georg am Ende einer Halbinsel wieder. Als er sich Ă€rgert nicht frĂŒher bemerkt zu haben wohin er lĂ€uft, taucht wie aus dem Nichts ein Polizist auf.
Georg kann durch die BĂŒsche entkommen und erreicht einen kleinen Schuppen in dem er die Nacht verbringen will. Doch auch diesmal wird es nichts aus dem heißersehnten Schlaf. Ein LiebespĂ€rchen hĂ€lt ihn davon ab. Unterdessen werden seine Frau Elli, die wie alle anderen Verwandten und Bekannten ĂŒberwacht wird, und ihr Freund Heinrich von der Gestapo festgenommen. Da Heinrich eine leichte Ähnlichkeit mit Georg hat, wird dieser fĂ€lschlicherweise fĂŒr Georg gehalten. Als sich die Lage aufklĂ€rt werden beide wieder entlassen.
Am dritten Tag der Flucht wird Wallau ergriffen. In einem Anfall von Wut lĂ€sst der Lagerkommandant alle BĂ€ume auf dem „Tanzplatz“ kuppen und sieben Kreuze daraus fertigen. Er will bis Ende der Woche - als DemĂŒtigung und Bestrafung - alle sieben entflohenen HĂ€ftlinge an diesen BĂ€umen festgebunden sehen. Georg gelangt endlich nach Höchst, wo er sofort Leni aufsucht. Diese jedoch gibt vor, ihn nicht zu kennen. Sie ist bereits mit einem anderen Mann verheiratet. Als er einige Zeit ziellos herumgelaufen war, entschließt er sich zu einer Bekannten Bellonis zu gehen. Diese gibt ihm neue Kleider und etwas Geld. Abends bezahlt sie ein MĂ€dchen dafĂŒr, dass sie Georg ein paar Stunden Schlaf verschafft. Als er wieder aufwacht, muss er durch ein Fenster flĂŒchten.
Unterwegs trifft er FĂŒllgrabe, der ihn ĂŒberreden will sich gemeinsam mit ihm zu stellen. FĂŒllgrabe ist der festen Überzeugung, dass die SS frĂŒher oder spĂ€ter alle erwischt. Er glaubt, wenn er von selbst zurĂŒckkommt, fĂ€llt die Strafe milder aus. Da Heisler nun weiß, dass ihm Leni nicht helfen wird, entscheidet er sich dazu einen alten Freund, Paul Röder, aufzusuchen. Vor dessen WohnungstĂŒr stehend entschließt er sich Paul nicht mit in den Schlamassel zu ziehen. Auf der Treppe abwĂ€rts begegnet er ihm und Paul erkennt ihn sofort. Georg isst mit Familie Röders zu Abend und verbringt auch die Nacht dort. Georg bittet Paul zwei seiner Schulfreunde aufzusuchen. Doch weder der eine, noch der andere kann ihm helfen. Also bringt Paul seinen alten Freund zu seiner Tante Katharina Grabber, wo dieser aushilfsweise in der Garage arbeiten kann. WĂ€hrenddessen organisiert Röder die weiter Flucht des gesuchten HĂ€ftlings.
Aldinger, der sechste im Bunde, stirbt auf der Flucht an Erschöpfung. Nun ist Georg der letzte FlĂŒchtling auf freiem Fuß. Paul verhilft Georg zu neuen Papieren. WĂ€hrend er auf die Ausstellung dieser wartet, nimmt ihn Dr. Kress - ein Bekannter Pauls - bei sich auf. Kurz darauf wird Paul von der Gestapo verhaftet.
Am siebten Tag seiner Flucht, bringt ihn Dr. Kress nach Kostheim wo er auf einen Schleppkran aufsteigt, der ihn in Sicherheit bringen wird. Bereits am nÀchsten Abend ist ein neuer Kommandant im Amt. Fahrenberg soll sich in einem billigen Hotel eine Kugel in den Kopf geschossen haben.Die sieben Kreuze werden abgeschlagen und verbrannt.
Die Geschichte basiert zwar auf realen Geschehnissen, aber Anna Seghers hat ihrem Roman viele hintergrĂŒndige Informationen mitgegeben. Bereits in dem Titel des Romans sind zwei sehr bedeutungsvolle Metaphern versteckt: sieben und Kreuz. Diese zwei Wörter sind Leittragend fĂŒr den ganzen Roman, sie begleiten ihn vom Anfang bis zum Ende. Die Zahl (sieben) und die Metapher (Kreuz) geben versteckte Hinweise auf den Inhalt des Buches. Die Zahl sieben wird stĂ€ndig benutzt, sieben FlĂŒchtlinge fliehen aus dem KZ Westhofen. Sieben Tage lang dauert die Flucht. Sieben Kreuze werden errichtet. Der Roman ist in sieben Hauptkapitel strukturiert. Der Roman beginnt und endet damit das, dass siebte Kreuz leer bleibt. Die Zahl sieben spielt jedoch nicht nur in dem Roman eine große Rolle sie steht auf der ganzen Welt fĂŒr etwas MĂ€chtiges. Im Glauben z.B. die sieben christlichen Tugenden, die sieben TodsĂŒnden. Aber nicht nur im Glauben auch in anderer Literatur z.B. die sieben Geißlein, die sieben Zwerge oder auf die ganze Welt gesehen, die sieben Weltwunder, weiters erinnert die Zahl an die Bibelgeschichte der sieben mageren und der sieben fetten Jahren. Das Kreuz an dem die FlĂŒchtlinge gemartert werden ist auch von der Autorin bewusst gewĂ€hlt, man kann dies auf Jesus zurĂŒck fĂŒhren der auch an dem Kreuz sterben musste, aber gleichzeitig hat das Kreuz auch das Symbol der Auferstehung, das Holz des Todes an dem Jesus starb aber wieder Auferstand. Am Ende des Romans bleibt jedoch ein Kreuz leer dieses Kreuz wird somit zum Symbol der Hoffnung und des Wiederstandes.





Sprache und ErzÀhlperspektive


Sprache: Die Autorin verĂ€ndert Zeiten und RĂ€ume. Aus Osthofen wird Westhofen. Anna Seghers hat die vorkommenden Personen nach einem ganz bestimmten Prinzip erstellt, man kann von Anfang an erkennen welche Person fĂŒr die Handlung wichtig ist und welche die Landschaft und das Leben darstellt. Es wird nur das Wesentliche erzĂ€hlt, somit kann man von Beginn des Romans erkennen, dass alle anderen Personen auf der Flucht nicht weit kommen werden. Sie erhalten keine detaillierten CharakterzĂŒge. AuffĂ€llig ist das zum System der Nazis nur sehr wenig beschrieben wird. Durch RĂŒckblicke auf die Jugend von Georg wird der Leser so tief mit in das Geschehen eingespannt, dass er glaubt er sei wirklich dort und sei allwissend. Parallel zu der Flucht des Georg Heislers treten Ernst der SchĂ€fer und Franz Marnet auf, sie stehen fĂŒr die Abwechslung, sie sind etwas Besonderes. Schön zu erkennen ist auch wie die Autorin die Menschlichkeit beschreibt und die Unmenschlichkeit in der Ablehnung der Hilfe dazu parallel stellt sie auch den Gegenteil da wie viel Hilfe Georg von seinen Freunden bekommt

Der ErzĂ€hler: Der ErzĂ€hler berichtet meist in der Er - Form und beschreibt die Erlebnisse anderer Figuren aus dem Roman. Bei diesem Roman bekommt der Leser das GefĂŒhl als wĂŒrde er selbst an der Stelle des Geschehens stehen. Dies hat die Autorin dadurch erreicht, dass der ErzĂ€hler hĂ€ufig aus der Sicht einer anderen Person berichtet die mitten im Geschehen steht. Der ErzĂ€hler selbst steht wĂ€hrend diesem Geschehen völlig im Hintergrund und versetzt sich in die handelnde Person. Dadurch, dass die Autorin einen inneren Monolog geschrieben hat ermöglicht sie dem Leser, dass er in die Hauptperson, Georg Heisler hinein schauen kann, somit erfĂ€hrt er auch die inneren GefĂŒhle Georgs und kann seine GedankengĂ€nge und seine Ängste miterleben und verfolgen. Dadurch das die Autorin einen ehemaligen KZ HĂ€ftling die Fluchtgeschichte beschreiben lĂ€sst bekommt der Leser ein besseres Bild von der Flucht und kann sich somit schneller und einfacher in die FlĂŒchtenden hinein versetzen. Um die Dramatik bei Verhören zu steigern schreibt Anna Seghers sie in direkter Rede, somit bleibt sie auch neutral und bringt nicht ihre eigene Meinung mit ins Spiel.





Literaturepoche Exil / Innere Emigration / Nazi-Literatur von 1933 - 1945


30.01.1933
MachtĂŒbernahme durch die Nationalsozialisten
27.02.19933
Reichtagsbrand ( darauf hin Zerschlagung KPD, Internierung Vieler Sozaldemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter in KZs)
23.03.1933
ErmĂ€chtigungsgesetz: Reichstag und verfassungsgemĂ€ĂŸe Kontrollorgane werden ausgeschaltet
10.05.1933
BĂŒcherverbrennung in ganz Deutschland
22.06.1933
Verbot der SPD und der anderen Parteien
14.10.1933
Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus
30.06.1933
"Röhmputsch" unter dem Vorwand, der SA-Chef Röhm habe einen Putsch geplant, lĂ€ĂŸt Hitler hohe SA-FĂŒhrer und politische Gegner ermorden
02.08.1934
Die Reichswehr wird nach Hindenburgs Tod auf Hitlers Person Vereidigt
19.08.1934
Vereinigung von Reichskanzler- und ReichsprÀsidentenamt
15.09.1935
"NĂŒrnberger Gersetze": Juden wird das ReichsbĂŒrgerrecht versagt, Eheschließung zwichen Juden und Nichtjuden verboten, Verleihung Politischer Ämter Und Rechte wird von "Ariernachweisen" abhĂ€nhig etc.
07.03.1936
deutsche Truppen marschieren im entmilitarisierten Rheinland ein
25.07.1936
Hitler entschließt sich, auf seiten Francos in den spanischen BĂŒrgerkrieg einzugreifen
26.04.1937
die baskische Stadt Guernica wird dem Erdboden gleichgemacht (Picasso: Guernica)
12.03.1938
Deutsche Wehrmacht marschiert in Österreich ein
01.10.1938
deutsche Truppen marschieren in das Sudetenland ein
09.11.1938
Reichspognomnacht ("Reichskristallnacht"): Nacht der Ermordung des LegationssekretĂ€rs der Deutschen Botschaft Ernst vom rath in Paris durch den Polen Herschel GrĂŒnspan organisierte Goebbels AnschlĂ€ge gegen juden und auf jĂŒdisches Eigentum. Überall in Deutschland gehen die Synagogen in Flammen auf. Es folgen Enteignungen, Verfolgung und Diffamierung
15.03.1939
Einmarsch der Wehrmacht in Prag
23.08.1939
Deutsc-Sowjetischer Nichtangriffspakt ("Hitler-Stalin-Pakt")
01.09.1939
Überfall auf Polen, Beginn des Zweiten Weltkrieges
09.04.1940
Besetzung DĂ€nemarks und Norwegens
10.05.1940
Angriff auf Niederlande, Belgien und Frankreich
22.06.1941
Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion ("Operation Barbarossa")
11.12.1941
Nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor erklĂ€rt Hitler den USA den Krieg
20.01.1942
Wannseekonferenz: die Leiter der beteiligten Behörden treffen unter Vorsitz Reinhard Heydrichs, Chef des Reichssicherheitshauptamtes, die letzten organisatorischen Absprachen der "Endlösung", also des Massenmords an den Juden
02.02.1943
Kapitulation der 6. Armee vor Stalingrad
06.06.1944
Invasion der alliierten Truppen in der Normandie
20.07.1944
Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg verĂŒbt ein Attentat auf Hitler, welcher jedoch nicht zu schaden kommt. Die AttentĂ€ter werden liquidiert
4 - 11.02.1945
Konferenz von Jalta: Vertreter der Alliierten vereinbaren die politischen und militĂ€rischen Maßnahmen angesichts des bevorstehenden Kriegsendes
09.05.1945
bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht





Eigene Meinung


Meiner meinung nach ist der Roman Von Anna Seghers ein spannendes Roman, zum verstehen villeicht nicht ganz so einfach aber es lÀsst sich gut lesen. Von Anfang an wird verlangt das man sich mit jeder einzelnen Person indentifiziert sonst wird das am ende nicht so eindeutig und und auch schwerer zu verstehen.
Spannung herscht von Anfang an ĂŒber verschiedene stufen, mal weniger mal mehr, bis zum Ende. Auf Menschlichkeit und ZuverlĂ€ssigkeit legt die Autorin großen Wert.





Meine PrÀsentation


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Quellenangaben