Der grüne Heinrich



Inhalt

external image sandmann.gif1. Einleitung
2. Gottfried Keller
3. "Der grüne Heinrich"
- Inhaltsangabe
- Informationen zum Buch
4. Zeitepoche
5. Verfilmung
6. eigene Stellungnahme











1. Einleitung

In dem teilweise autobiographischen Entwicklungsroman von Gottfried Keller von 1854 geht es um einen jungen Mann,
der versucht sein Lebensziel Maler zu werden zu verwirklichen und sich selbst zu finden. Dabei scheitert er in jeder
Hinsicht. Es gibt zwei Fassungen des Buches, mit doch enormen Unterscheiden hinsichtlich der Erzählperspektive
und des Endes.Soweit ich weiß, wird jedoch die erste Verfassung bevorzugt.
Verfilmt wurde es 1993 von Thomas Koerfer in der Schweiz.




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2. Gottfried Keller

Gottfried Keller wurde am 19.Juli 1832 in Zürich geboren und ist 15.Juli 1890 gestorben.
Er war ein Schweizer Dichter und Politiker. Kellers Eltern waren Rudolf Keller ( 1791-1824 )
und seine Frau Elisabeth, die beide aus Zürich stammten. 1817 kauften sie dort das Haus "
zum goldenen Winkel",wo Gottfriefund fünf weitere Geschwister zur Welt kamen.
Zuerst war sein Berufsziel Maler bevor er einer der erfolgreichsten deutschsprachigen
Schriftsteller des 19.Jh wurde. Von 1861-1876 hatte er sogar das Amt des Staatsschreibers
der Republik Zürichs.Seine berühmtesten Werke waren "der grüne Heinrich" und " die Leute
von Seldwyla. Er machte einige Bekanntschaften mit dem Theater und galt als Meister der
Novellendichtung und als einer der bedeutesten Erzähler des bürgerlichen Realismus.




3. "Der grüne Heinrich"


Inhaltsangabe
Da Heinrichs Vater schon früh stirbt, wird er von seiner frommen Mutter allein erzogen. Sie bezeichnet ihn als "grünen Heinrich", weil er immer grüne Kleidung trug , die von den Anzügen seines Vaters stammten.
Mit 15 wurde er wegen eines Streiches von der Schule verwiesen, sodass er den Sommer bei Verwandten verbringt. Dort lernt er seine Cousine Anna und die 30-Jährige Witwe Judith kennen. Zu beiden fühlt er sich hingezogen, wobei es bei Judith eher auf einer sexuellen Basis beruht. Diese zwei völig unterschiedlichen Mädchen bringen seine Gefühle völlig durcheinander. Doch dann stirbt Anna, was Heinrich sehr erschüttert, er verlässt Judith um Anna in Gedanken treu zu bleiben. Nach diesem Aufenthalt beschließt er, Künstler zu werden. Er zieht zurück in seine Heimatstadt und beginnt dort eine Ausbildung bei dem Maler Habersaat, die er jedoch frühzeitig durch eine Bekanntschaft mit dem außergewöhnlichen Maler Römer abbricht.Römer lehrt Heinrich für kurze Zeit, dann kommt es zu einer Auseinandersetztung und Heinrich zieht schließlich nach München. Dort versucht er sein Berufsziel als Landschaftsmaler zu verwirklichen. In München hat er weiterhin keinen Erfolg, verarmt und gerät in Schulden. Seiner Mutter antwortet er nicht mehr, weil er große Scharmgefühle ihr gegenüber hat, da sie für ihn ihre komplette finanzielle Lage zerstört hat. Als er beschließt zu ihr zurückzukehren trifft er auf dem Rückweg den gleichen Grafen, dem er damals seine Bilder billig verkaufte. Der Graf gibt ihm nachträglich noch viel Geld, da er Heinrichs Bilder selber hoch verkaufte und bestellte noch zwei Bilder bei ihm. Während des Auftrages verliebt er sich in deren Tochter Dortchen. Da er sich jedoch nicht traut ihr seine Liebe zu gestehen, kann er keine Beziehung zu ihr aufbauen. Dafür verkauften sich inzwischen seine Bilder doch ganz gut, und er hätte sich vielleicht doch ein Leben als Maler aufbauen können. Doch als er in seinen Heimatort Zürich zurückkehrt sieht er wie seine Mutter aus dem Grab getragen wird. Sie starb an Verarmung, Einsamkeit und Sorge nur seinetwegen. Heinrich fühlt sich schuldig an ihrem Tod und stirbt selber kurze Zeit darauf.




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zusätzliche Informationen zum Buch
, Der grüne Heinrich zählt zu den bedeutesten Bildungsromaneder deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts. Es entstand im Realismus. Gottfried Keller plante seinen ersten Roman 1842, nachdem er als Maler scheiterte. Die erste Niederschrift des Grünen Heinrichs folgte 7 Jahre später, doch Keller war nie zufrieden mit seinem Werk, deshalb erschien ende der 1870er Jahre eine zweite Fassung des Buches. Da es teilweise autobiographisch ist, werden durch die Parellelen vom Autor zu Heinrich und durch die Realitätsnähe deutlich
klar. Beide hatten den Traum vom Maler, mussten oft in Armut leben und wuchsen ohne Vater auf. Das ihm das Buch vielleicht zu negativ war, beweist er ja duch seine Überarbeitung, wo er das Ende vermindert.


4. Zeitepoche Realismus

Die Zeitspanne des Realisus wird ungefähr von 1848 bis 1890 angegeben. Gottfried
Keller wurde oft als Künstler des "bürgerlichen Realismus" bezeichnet. Dieser hat
die Eigenschaften erst die Grundlagen festzulegen und dann kristischer zu werden.
Der Realismus will die Welt absolut objektiv betrachten und versucht die Realität
künstlerisch zu beschrieben.Realisten bevorzugen historische Stofffe, da sie sie
wirklichkeitsgetreu schildern können.


5. Verfilmung

Das Buch wurde 1993 in der Schweiz von Thomas Koerfer verfilmt. Hier spielte Thibault de Montalembert den Heinrich.



6. eigene Stellungsnahme


Ich finde das Buch zwar irgendwie interessant und wirklich gut geschrieben, aber für meinen Geschmack ist es etwas
zu negativ und mir fehlt die Spannung. Ich hab mir auch lange den eigentlichen Sinn überlegt und darüber nachgedacht,
was mir diese geschichte sagen möchte. Denn womit hat mich dieses Buch gelehrt? Das ich mein Ziel auch nicht ver-
wirklichen kann,auch wenn ich noch so sehr will, also bezogen auf Heinrich.Er hat sich ja wirklich Mühe gegeben und
ist trotzdem tragisch gescheitert. Trotzdem hat mich das Buch keinesfalls gelangweilt, in meinen Augen ist Heinrich
ein sehr fasettenreicher Mensch und ich bin mir sicher, dass der Charakter von Heinrich und dem Autor grundlegen
übereinstimmen. Er hatte zwar kein besonders schönes Leben, aber dafür mit vielen verschiedenen Handlungen und
Erlebnissen.Ich konnte mich auch eigentlich relativ gut mit seiner Person identifizieren . Zudem halte ich den Autor
für sehr gut, auch wenn diese Geschichte jetzt nicht direkt meine Welt war .




Quellen:wikipedia