Die Leiden des jungen Werther

Inhaltsverzeichnis


  1. Einleitung
  2. Johann- Wolfgang Go
    2.1 Biografie
    2.2 Persönlichkeitsbezug des Buches auf Goethe
  3. Die Leiden des jungen Werther
    3.1 Hauprsonen des Buches
  4. Inhaltsangabe
  5. Zeitgeschichte des





  6. Buches
  7. Stellungnahme
  8. Quellennachweis





1. Einleitung



Bei dem Buch "Die Leiden des jungen Werther" welches von Johann Wolfgang Goethe verfasst wurde, handelt es sich um einen Briefroman wobei es sich √ľberwiegend um Tagebucheintr√§ge und Liebesbriefe handelt. Im Buch berichtet der junge Rechtspraktikant Werther bis zu seinem Suizid √ľber seine teils ungl√ľckliche Liebesbeziehung zu einer jungen Frau namens Lotte, die bereits mit einem anderen Mann verlobt war. Dieses Werk von Goethe erschien erstmals im Herbst 1774 auf der Leipziger Buchmesse und wurde dort gleich zum Bestseller. So war das Buch " Die Leiden des jungen Werther" Goethes zweiter gro√üer Bucherfolg nach seinem Drama G√∂tz von Berlichingen (1773). 1787 wurde der Briefroman von Goethe √ľberarbeitet, wobei das Genitiv s wegfiel. So wurde das Buch einer der erfolgreichsten Romane der Literaturgeschichte.



2. Johann Wolfgang (von) Goethe (1749-1832)external image Goethe.jpg

2.1 Biographi




Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren. Nach Johann Wolfgang wurden noch vier weitere Kinder geboren, von denen jedoch nur die wenig j√ľngere Schwester Cornelia das Kindesalter √ľberlebte.Von 1756 bis 1758 besuchte er eine √∂ffentliche Schule in Frankfurt/Main. In den folgenden Jahren wurde er vom Vater oder durch Hauslehrer unterrichtet. Schon fr√ľh kam der junge Goethe in Kontakt mit der Literatur. Nachdem er ein Puppentheater von seiner Gro√ümutter geschenkt bekommen hatte, schrieb er f√ľr diese B√ľhne die ersten St√ľcke, die er mit seinen Freunden auff√ľhrte. Auf Anraten seines Vaters begann Goethe 1765 ein Jurastudium an der Universit√§t zu Leipzig. Jedoch vernachl√§ssigte er das Pflichtstudium und interessierte sich mehr f√ľr Poetikvorlesungen und Zeichnen. In der Zeit ,die er in Leipzig verbrachte, verliebte er sich das erste mal in die Handwerkertochter K√§thchen Sch√∂nkopf, von der er sich nach zwei Jahren wieder trennte. Diese unterschiedlichen Gef√ľhle, beeinflussten auch sein Schreibstil. Sein erstes Buch mit einer Sammlung von 19 Gedichten ergab das Buch "Annette". Eine weitere eher kleinere Gedichtesammlung wurde 1769 ver√∂ffentlicht. Im Juli 1768 erkrankte er an Tuberkulose. Als er wieder reisef√§hig war, kehrte er wieder ins Elternhaus nach Frankfurt zur√ľck. Im April 1770 setzte Goethe sein Jurastudium in Stra√üburg fort. Das W wollte er im Sommer 1771 mit seiner Dissertation abschlie√üen. Diese wurde aber wegen der darin enthaltenen, gegen die Kirche gerichteter "Ketzereien" nicht angenommen. Die Universit√§t bot ihm die M√∂glichkeit an, das Lizenziat zu erwerben, welches er bestand. In Frankfurt er√∂ffnete er eine Anwaltskanzlei. Dort arbeitete er vier Kahre lang, bis er nach Weimar ans Reichskammergericht als Praktikant abberufen wurde. Aber auch dort schenkte er den juristischen Studien ebenso wenig Aufmerksamkeit. Er verliebte sich in die bereits mit einem anderen Mann verlobten Charlotte Buff. Als schlie√ülich die Situation aus dem Ruder lief, verlies er Weimar fluchtartig. Anderthalb Jahre sp√§ter ver√∂ffentlichte er das Buch "Die Leiden des jungen Werther". Im Jahre 1775 erreichte Goethe Wetzlar (fr√ľhere Hauptstadt des Herzogtums Sachsen-Weimar- Eisenach). Dort erlangte er schnell das Vertrauen des Herzogs und wurde in dessen Beratergremium eingef√ľhrt. In der Zeit in Wetzlar, ver√∂ffentlichte Goethe viele seiner Werke. Im Jahr 1782 wurde er geadelt.1786 geriet er in eine Lebenskrise. In seiner amtlichen T√§tigkeit hatte er nicht seine volle Erf√ľllung gefunden. Schlie√ülich wusste er nicht mehr was seine Bestimmung war, legte seine √Ąmter nieder und reiste 1786 nach Italien. Dort erreichte er im November Rom. Im Jahre 1788 ging er zur√ľck nach Weimar. Wenige Wochen sp√§ter lernte er seine Lebensgef√§hrtin und sp√§tere Frau, die 23 j√§hrige Christiane Vulpius. Er kehrte in die Politik zur√ľck. Im darauf folgenden Jahr wurde sein Sohn August geboren. 1816 starb seine Frau Christiane nach langer Krankheit. 1823 erkrankte Goethe an einer Herzbeutelentz√ľndung, er aber nach kurzer Zeit √ľberwand. Im August 1831 zog es ihn in den Th√ľringer Wald wo er sich naturwissenschaftliche Anregungen holte. Am 22 M√§rz 1832 starb Goethe an einem Herzinfarkt und wurde in der Weimarer F√ľrstengruft bestattet.


2.2 Persönlichkeitsbezug des Buches auf Goethe


Da Goethe sich 1771 in Charlotte Buff verliebt hatte, und es dort gro√üe Spannungen zwischen dem Verlobten und ihm gab, ver√∂ffentlichte er anderthalb Jahre sp√§ter, nachdem er Wetzlar verlassen hatte, das Buch "Die Leiden des jungen Werther. Dort verarbeitete er fremde Erlebnisse und seine pers√∂nlichen Erfahrungen, die er w√§hrend seiner Zeit mit Charlotte gemacht hatte. Dieses Werk machte ihn binnen kurzer Zeit in Europa ber√ľhmt. Seinen Erfolg erkl√§rte er sich damit, dass er genau die Bed√ľrfnisse der Zeit getroffen habe.



3. Die Leiden des jungen Wertherexternal image LotteAusDieLeidenDesJungenWerthersZeichnungChodowiecki.jpg


3.1 Die Hauptpersonen des Buches


Lotte:
  • ein 20 j√§hriges M√§dchen
  • √§lteste Tochter eines Amtsmannes
  • stammt aus wohlhabender Familie
  • geh√∂rt zum hohen B√ľrgertum/Adel
  • mit Albert verlobt

Albert:
  • ordentlich und flei√üig
  • erfolgreich im Gesch√§ftemachenexternal image WertherAusDieLeidenDesJungenWerthersZeichnungChodowiecki.jpg
  • stammt aus b√ľrgerlichem Verh√§ltnis
  • ist mit Lotte verlobt

Werther:
  • Denker und k√ľnstlerisch begabt
  • beschreibt sich als unruhigen und lebhaften Typ
  • stammt aus einer wohlhabenden Familie
  • geh√∂rt zum B√ľrgertum/Adel


4. Inhaltsangabe der Geschichte " Die Leiden des jungen Werther"



Der 23 Jahre alte Werther, ein sehr gut gebildeter elanvoller B√ľrger, der sich mit der geistigen Auseinandersetzung der dahmaligen Zeit √ľber Fragen von Philosophie, Literatur und der Kunst besch√§ftigt, leidet unter einer gewissen Eingeschr√§nktheit des Menschen und der Eingeschr√§nktheit b√ľrgerlicher Konventionen. Auch sein Liebesleben verl√§uft nicht gerade gl√ľcklich. Auf die Liebe, die ihm eine Frau namens Leonores gibt, antwortet er nicht. Im Gegenteil, er ist mit ihr nicht gl√ľcklich zusammen und so trennt er sich von ihr. Auch verl√§sst er seinen Heimatort und zieht in eine andere Stadt. Da er wohlhabend ist, und nicht unbedingt arbeiten muss, f√ľhren ihn seine Fragen zu Erlebnissen in Kunst und Natur.
In seinem neuen Heimatort, lernt er Lotte kennen. Sie ist mit Werthers Freund Albert so gut wie verlobt. Da Albert viel auf Reisen ist und so Lotte alleine ist, verliebt sich Werther in Lotte, die auch seine Liebe zu ihm erwidert. Doch als Albert schlie√ülich von einer seiner Gesch√§ftsreisen zur√ľckkehrt, √§ndert sich die Liebe der beiden grundlegend. Der junge verliebte Werther muss Albert als Lottes Verlobter anerkennen und sie verlassen. Doch an der Tatsache, dass er sie nicht mehr treffen darf und die Liebe nicht zu ende f√ľhren kann, leidet er sehr stark. So verl√§sst er Lotte fluchtartig. Er versucht sich der hoffnungslosen Liebe in einem weit entfernten Amt zu entfliehen. Dies scheiterte aber an der Empfindlichkeit Werthers und an des adeligen Hochmuts der adeligen Gesellschaft. Schlie√ülich kehrt er wegen Missverst√§ndnissen mit seinen Mitmenschen in den Ort wo Lotte mit seinem Verlobten wohnt zur√ľck. So st√§rkt sich die Liebe der beiden zueinander wieder, obwohl sie nun Albert geheiratet hat. Heimlich trifft Werther Lotte und es beginnt ein neues Liebesverh√§ltnis. Diesen gemeinsamen Treffen mit Lotte wecken Werther in Suizidgedanken. Des weiteren beginnt er ernsthaft √ľber sein Leben und den Freitod nachzudenken. Durch die aussichtslose Liebe zu Lotte versenkt er sich in die d√ľstere Welt Ossians, dessen Lieder und Ges√§nge er √ľbersetzt und sie bei den letzten Treffen mit Lotte vorliest.
Schlussendlich erschießt sich Werther in der Nacht vom 22 zum 23. Dezember.
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Werther begeht Selbstmord indem er sich erschießt

5. Zeitgeschichtliche Einordnung


Das Buch die Leiden des jungen Werther ist in der Epoche des Sturm und Drangs anzusiedeln.Die Epoche des Sturm und Drangs war von 1767 bis 1785.

Der Titel Sturm und Drang, der auch einer ganzen Epoche seinen Namen gab, kommt urspr√ľnglich von dem Schauspiel Sturm und Drang (1776, von Christian Kaufmann umbenannt, urspr√ľnglicher Titel des Schauspiels "Wirrwarr"). Es bezeichnet eine geistige Str√∂mung in der Mitte der 60er bis in die 80er Jahre des 18. Jahrhunderts die in Deutschland beheimatet ist.
Diese √ľberwiegend von 20- bis 30- j√§hrigen getragenen Bewegung die durch den Protest gegen die Denk- und Lebensformen der Aufkl√§rung gerichtet war, blieb allerdiengs politisch v√∂llig wirkungslos. Jedoch waren diese Gedanken und Vorstellungen der die Hauptvertreter des Volkes als Inaktiv bezeichnete, f√ľr die Literatur der folgenden Epochen wie Klassik oder Romantik f√ľr B√ľchner bis hin zu Brecht sehr hilfreich.
Vor allem der Widerspruch der Sturm und Drang Epoche zum Geist der Aufkl√§rung wird besonders sichtbar, das Werte eines Gef√ľhls h√∂her als Verstand und Vernunft eingesch√§tzt wurde. So gab es eine neue Erfahrung, die im Mensch selbst "verg√∂ttert"wurde. So war die Vollendung in der Sturm und Drang Zeit das Genie. Goethe und Schiller u.a. wurden als dichterisches Orginalgenie beschreiben.
Besonders waren J.G. Hamann und J.G Herder die Wegbereiter des Sturm und Drangs. So entwickelte Herder in seinen vielen Schriften viele Ideen die wegbereitend wurden.
Die Autoren des Sturm und Drangs sind mehrheitlich kleine Kleinb√ľrger, die sich als Hauslehrer , Beamte und Studenten arbeiteten. Allerdings bewirkte die Distanz zum wohlhabenden B√ľrgertum, dass viele dieser Autoren in der Kritik standen. Unter den epochenmachenden Werken Goethes, kam auch die Dichtung in die Epoche des Sturm und Drangs. Die bevorzugte Gattung des Sturm und Drangs war das Drama, indem sich die Autoren ihre Leidenschaften am besten Entfalten konnten. In diesen Dramen schrieb man meist in einer alltagsnahen affektbetonten Sprache.
Die Themen:
  • die Selbstverwirklichung eines genialen Menschen (Faust, Prometheus),
  • der Zusammensto√ü des einzelnen mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit
  • der Konflikt zwischen Moralkodex und Leidenschaft
  • der Protest gegen st√§ndische Schranken oder die Korruption der Herrschenden
wurden am meisten geschrieben und verwendet.


6. Stellungnahme


Das Buch "Die Leiden des jungen Werthers" ist ein Briefroman mit tödlichem Ausgang. Es ist sozusagen also mit einem heutigen Liebesroman mit keinem Happy End zu vergleichen. Goethe schrieb also einen Roman, der in der damaligen Zeit neu und aufregend den Leuten wirkte. Deshalb wurde das Buch auch zu einem Bestseller auf der Leipziger Buchmesse, als Goethe das Buch vorstellte.

Im Buch beschrieb er also seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse, die er hautnah erlebt hatte. Vielleicht auch deshalb erschien das Buch in Goethes Zeit und auch heute als sehr realitätsnah.
Auch heute noch befasst sich die Psychologie mit einem Werther Effekt. Darin wird untersucht,wie Medien auf Menschen einwirken, weil auch damals sich nach der Ver√∂ffentlichung des Buches in den Selbstmord st√ľrzten.

Ich denke, dass auch heute noch das Buch eine gewisse Aktualität besitzt, da es auch in der heutigen Zeit solche Liebesbeziehungen zwischen Menschen gibt und diese sich vielleicht auch so wie Werther verhalten.



Zum Schluss noch eine kurze Hörfassung des Buches













Die Präsentation des Buches "Die Leiden des jungen Werther
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7.Quellennachweis


http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Leiden_des_jungen_Werthers#Im_Internet_verf.C3.BCgbar
http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe
http://www.pohlw.de/literatur/epochen/stdrang.htm
www.arminbrunner.ch/.../ gross/goethe_werther.jpg
www.goethezeitportal.de
http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/die_leiden_des_jungen_werther.htm
http://www.reclam.de/detail/978-3-15-000067-0/Goethe__Johann_Wolfgang/Die_Leiden_des_jungen_Werther
http://de.wikipedia.org/wiki/Sturm_und_Drang
http://anthroposophen.org/bilder/Goethe.jpg