Ödon von HorváthJugend ohne Gott


Inhaltverzeichnis:

1) Das Buch
2) Der Autor
3) Inhalt des Buches
4) Hauptpersonen


Das Buch :

-geschrieben von Ödön von Horváth
-erschien 1937
-Genre Roman
-wurde 1938 in acht weiteren Sprachen übersetzt
-140 Seiten auf 44 Überschriften aufgeteilt
-1991 verfilmt von Michael Knof
-5,00 €

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Der Autor:

-Ödön von Horváth
- Geboren am 9.12.1901 in Fiume (Kroatien), gestorben ist er am 1.6.1938 in Paris.
- Er war Österr. Schriftsteller.
- Er war Diplomatensohn aus ungar. Kleinadel.
- Studierte Philosophie, Germanistik, Theaterwissenschaft in München,
- 1923 freier Schriftsteller in Murnau/Staffelsee, emigrierte 1934 nach Wien und Henndorf bei
Salzburg.
-1938 nach Paris, dort von stürzendem Ast erschlagen.

Werke:


Dramen:
Geschichten aus dem Wienerwald,
Italienische Nacht,
Kasimir und Karoline,
Glaube, Liebe Hoffnung,
Figaro lässt sich scheiden,
Der jüngste Tag,
Don Juan kommt aus dem Krieg,
Die Unbekannte aus der Seine

Romane:
Der ewige Spießer,
Ein Kind unserer Zeit,
Jugend ohne Gott,
Sportmärchen.


Inhalt des Buches:


Das Buch handelt von einem Lehrer, der eine reine Jungenklasse unterrichtet.
In der Klasse herrscht eine eigenartige Atmosphäre, der Lehrer wir nur "Herr Lehrer" genannt und alle Schüler werden nur mit dem ersten Buchstaben ihres Vornamens angesprochen.
Die Geschichte hat damit angefangen, dass der Lehrer die Klassenarbeiten der Schüler kontrollierte, dabei fiel ihm auf dass der Schüler N in seiner Arbeit abfällige Bemerkungen über farbige machte und sprach ihn darauf an.
Der Schüler N klärte seinen Vater darüber auf, dass der Lehrer von ihm forderte Menschen nicht in Rassen zu trennen. Der Vater forderte beim Direktor die Kündigung des Lehrers. Der Direktor streitet dies ab. Abends trifft er in einer Bar Julius Cäsar, den er schon länger kennt.
Wie von der Aufsichtsbehörde erlassen, beziehen die Schüler ein Zeltlager, um eine vormilitärische Ausbildung zu absolvieren.
Im Lager beobachtet der Lehrer zwei Buben und ein Mädchen aus der Gegend die einer blinden, alten Frau einen Laib Brot stehlen.
In dem Militärslager lernt der Lehrer einen Pfarrer kennen. Der Lehrer vertraut dem Pfarrer an, dass er schon seit dem ersten Weltkrieg seinen Glauben an Gott verloren hat. Er denkt wenn es Gott gäbe, wäre es ein böser Gott weil er zulässt, dass so viel Unheil auf der Welt passiert. Das Gespräch endet damit, dass der Pfarrer sagt: „Gott ist gerecht, weil er auch straft. Gott ist aber auch das Schrecklichste auf der Erde.“
Als im Zeltlager trotz nächtlicher Bewachung ein Fotoapparat gestohlen wird, sieht der Lehrer den Schüler Z., als dieser von einem fremden Jungen einen Brief erhält. Der Lehrer ist versessen darauf diesen Brief zu lesen und erfährt von einem Schüler, der mit Z. und N. in einem Zelt zusammen schläft, dass Z. in einem Kästchen sein Tagebuch aufbewahrt.
Als der Lehrer im Lager alleine ist, sucht er im Zelt des Z. den Brief.
Der Lehrer öffnet das Kästchen und findet dort Z`s Tagebuch. Darin schreibt er, dass er die Kinder, die der alten Frau das Brot gestohlen haben, getroffen hat und mit der Anführerin Eva zusammen sei.
Z. schreibt auch: „Jeder, der mein Kästchen anrührt, stirbt!“
Als Z. bemerkt, dass sein Kästchen aufgebrochen ist, meint er, es wäre der N. gewesen und schlägt ihn. N. beteuert dem Lehrer gegenüber es nicht gewesen zu sein, und der Lehrer verspricht ihm zu helfen , sagt aber nicht, dass er selbst der Neugierige gewesen war. Als er sich über die Lage Gedanken macht, bemerkt er den Schüler T., der ihn prüfend mit Augen die an einen Fisch erinnern ansieht, als ob er über den wahren Täter Bescheid wisse.
Der Lehrer kann sich nicht zusammenreißen Z. die Wahrheit zu sagen und beschließt daher morgen mit der Wahrheit rauszurücken.
Am nächsten Tag bevor der Lehrer noch die Wahrheit erzählen kann, behauptet Z., dass N. ihm die Tat gestanden, er ihm aber verziehen habe. N. ist verschwunden. Beim Abbrechen des Zeltlagers am darauf folgenden Tag, finden zwei Waldarbeiter N., tot, auf.
Z. wird des Mordes an N. beschuldigt, weil er sich so oft mit N. gestritten hatte. Z. gibt zu, dass er N. ermordet hätte. Der Anwalt besteht darauf, dass Z. nur seine Freundin Eva decken möchte.
Der Lehrer raffte sich in der Zeit auf die Wahrheit zu sagen, dass er das Tagebuch von Z. gelesen hatte. Nachdem der Lehrer die Wahrheit zugab, gestand auch Eva, dass Z. nicht der Mörder ist.
Sie wollte Z. beschützen und ging deswegen auf N. mit einem Stein los, als plötzlich von hinten ein fremder Junge mit Fischaugen kam, ihr den Stein entriss und N. niederschlug.
Der Lehrer hatte den Verdacht das T. dahinter stecken würde. Das Gericht glaubt Eva nicht und sie kommt in Untersuchungshaft.
Eines morgens kommt der Schüler B. zum Lehrer. Er glaubt auch, dass der fischäugige T. der Mörder sei, da dieser entsetzlich wissbegierig ist und einmal gesagt hat, er möchte gerne sehen, wie einer stirbt.
Der Lehrer verliert wegen seiner Aussage seine Arbeit, da kommt der Pfarrer zu ihm auf Besuch, bietet eine Stellung in Afrika an und empfiehlt, die Mutter T´s zu besuchen. Der Lehrer folgt dem Rat, T´s Mutter hat jedoch keine Zeit.
Mitten in Nacht läutet die Kriminalpolizei den Lehrer aus dem Bett und führt ihn in die Villa der Familie T. Dort kreischt die Mutter, dass der Lehrer ihren Sohn in den Tod getrieben hat. Als die Mutter nach Hause kam, fand sie einen abgerissenen Zettel, auf dem stand: „Der Lehrer trieb mich in den Tod“. T. selbst hat sich im Garten erhängt.Die Mutter bricht zusammen und verliert den zweiten Teil des abgerissenen Zettel. Und hier schrieb T. warum er in den Tod getrieben wurde: „denn der Lehrer weiß es, dass ich den N. erschlagen habe. Mit dem Stein-“.
Z. wird freigelassen.Der Lehrer nimmt die Stelle in Afrika an.
Der Neger fährt zu den Negern.


Hauptpersonen:


Der Lehrer: Sein Name ist unbekannt, doch man erfährt das er 34 Jahre alt ist und Geschichte sowieso Geographie unterrichtet. Es scheint auch so als würde er den Glauben an Gott während der Geschichte gewinnen. Weiteres ist zu erknnen, dass der Lehrer gute Menschenkenntnis besitzt und wie für diese Zeit unüblich, alle Menschen, egal welche Hautfarbe sie haben als gleich bezeichnet.
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Eva: Sie ist 15 Jahre alt, ein Weisen Kind und die Anführerin einer Räuberbande. Sie führt eine Beziehung mit dem Z und wird kurzfristig des Mordes beschuldigt und angeklagt. Sie lässt sich vom Lehrer zu einer wahrheitsgemäßen Aussage inspirieren.

Schüler Z: Er führt ein Tagebuch, indem er schreibt, dass jeder der es liest, umgebracht wird. Er liebt Eva, und macht, da er denkt, sie hätte den N ermordet, vor Gericht ein falsches Geständnis, um sie zu schützen.

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Schüler N: Wird ermordet, da er beschuldigt wird das Tagebuch gelesen zu haben
Schüler T: nannte man Fischauge, pervers





















Quellen:

Bilder

http://www.kulturladen-westend.de/april_2011/jugend_ohne.gif

http://www.google.de/imgres?imgurl

Videos


http://www.youtube.com/watch?v=0sDrpU4oc1U
http://www.youtube.com/watch?v=8Lq6ncTX3us&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=m7vT87RCYWk&feature=related
Text
http://de.wikipedia.org/wiki/Jugend_ohne_Gott
http://www.schultreff.de/referate/deutsch/r0604t00.htm