Kevin Marienfeld


Leben des Galilei


Inhaltsverzeichnis :


1. Einleitung
2. Leben des Bertolt Brecht
3. Leben des Galilei
3.1 Personen + Charakterzüge
3.2 Inhaltsangabe
4. Die Epoche
5. Stellungnahme

1. Einleitung

Bertolt Brechts Theaterstück Leben des Galilei, von ihm meist als episches Stück, nicht als Drama bezeichnet, wurde 1939 im dänischen Exil verfasst und am 9. September 1943 in Zürich uraufgeführt, erschienen ist das Drama jedoch erst 1948.
Brecht stellte in diesem Buch die Verantwortung der Wissenschaft in den Vordergrund. Während es ihm in der ursprünglichen Fassung vor allem um die Darstellung des Umgangs mit der Macht (Klerus) ging, rückte er in dieser Fassung die Frage nach dem Wert und der Verwertbarkeit von Wissen, sowie die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen von Wissenschaft, als zentralen Aspekt des Stückes in den Vordergrund.

2. Bertolt Brecht


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Bertolt Brecht (geb. Eugen Berthold Friedrich Brecht) ist am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren, er war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker de 20. Jahrhunderts. Brecht wird vor allem mit dem epischen Theater verbunden. Bis 1908 besuchte er zuerst die Volksschule und ab 1917 das Peutinger-Realgymnasium in Augsburg. Wegen des ersten Weltkrieges schloss Brecht seine schulische Laufbahn mit dem Notabitur ab und war ein Jahr als Sanitäter im Krieg aktiv. Sein Studium mit den Fächern Naturwissenschaften, Medizin und Literatur musste er beenden, weil der Dienst als Sanitäter ein zeitgleiches Studium nicht zuließ.
1920 starb seine Mutter, zu der er ein gutes Verhältnis pflegte. Um die Jahre 1921-1923 reiste er oft nach Berlin, um dort Beziehungen zu anderen Theaterleuten und Schriftstellern zu knüpfen. 1924 zog er ganz nach Berlin, dass zu dieser Zeit als Zentrum für viele Literaten galt.
Bis Ende der 1920er wurde Brecht dann zum überzeugten Kommunisten und baute seine politischen Ziele mit in seine Werke ein.
Als 1933 die Nationalsozialisten an die Macht kamen, wurde die Aufführung von "Die Maßnahme" von der Polizei unterbrochen und die Veranstalter wegen Hochverrats angeklagt. Kurz vor der Bücherverbrennung flüchtete er am 28. Februar nach Dänemark, wo er die nächsten fünf Jahre blieb. 1935 wurde ihm die deutschte Staatsbürgerschaft aberkannt.
Am 22. Oktober 1948 kehrte Brecht aus der Schweiz nach Deutschland zurück und besaß zu diesem Zeitpunkt einen tschechoslowakischen Pass angenommen.
Seine letzten Lebensjahre verbrachte Brecht in Ost-Berlin, bis er am 14. August 1956 an den folgen eines Herzinfarktes starb.

3. Leben des Galilei




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3.1 Personen


Galileo Galilei

  • Hauptfigur, genialer Wissenschafter
  • Wissbegierig, genau, Forscherdrang in sich, ungläubig, sozial, kritisch, „politisch blind“, ein Verbrecher an der Menschheit und ein Held der Wissenschaft
  • Will neues Entdecken, die Vernunft fördern

Andrea Sarti

  • Galileis Schüler seit erster Stunde
  • Wissbegierig, fleissig, begeisterungsfähig, hält an seinen Idealen fest, leidenschaftliche Hingabe
  • Hilft Galilei bei seinen Untersuchungen und rettet am Schluss die Discorsi

Frau Sarti

  • Mutter von Andrea
  • Gottgläubig, gutmütig, etwas konservativ, glaubt nicht an die Vernunft sondern an den Glauben
  • Sorgt für Galilei und Andrea, macht den Haushalt

Federzoni

  • Der ungebildete Linsenschleifer der Galilei bei seinen Forschungen hilft
  • Begeisterungsfähig, nicht immer so überzeugt von sich selbst, treu
  • Schleift Linsen für die Fernrohre und hilft bei den Forschungen.

Der kleine Mönch

  • Mönch der sich zu den Wissenschaften hinreissen lässt
  • Anfangs scheu, dann aber wissenschaftlich, glaubt an das Gute
  • Unterstützung bei den Forschungen, Mitglied der Untersuchungskommission von Clavius

Barberini

  • Kardial und Mathematiker der zum Papst ernannt wird
  • Befindet sich im Disput zwischen Wissenschaft und Kirche, Genussmensch
  • Lässt Inquisition freien Lauf, nach anfänglichem Wiederstand

Bellarmin

  • Freund von Barberini auch Kardinal
  • Wie Barberini
  • Gespräche mit Galilei und Barberini

Inquisitor (ein Kardinal)

  • Vertreter der alten Kirche
  • Ängstlich vor Neuerungen, konservativ
  • Sorgt dafür Barberini umzustimmen und Galilei zum Schweigen zu bringen

Virginia

  • Tochter von Galilei, Verlobte von Ludovico
  • Gläubig, nicht allzu intelligent nach Galileis Ansicht
  • Betet für Galilei, sorgt für ihn im Alter

Ludovico Marsili

  • Schüler Galileis und Verlobter Virginias
  • Glaubt eher an traditionelle Werte als an Wissenschaft
  • Ein schwerer Fall für Galilei, aber auch belehrbar

Cosmo de Medici

  • Wiedersacher Andreas zu Kindeszeiten, Grossherzog von Toscana -> Florenz
  • Stur, nicht sehr einsichtig
  • Verbricht mit Andrea zusammen das Holzmodell des geozentrischen Weltbildes

Herr Priulli

  • Kurator der Universität in Padua
  • Wäre gerne lieb, aber hat viele Sorgen
  • Sollte Galilei eine Lohnerhöhung geben, tut es dann auch

Clavius

  • Höchster Astronom des Vatikans
  • Wissenschaftlich
  • Bestätigt die Richigkeit Galileis Untersuchungen, was aber nichts bringt

Sagredo

  • Freund von Galilei
  • Wissbegierig, freundlich, kritisch aber aufgeschlossen
  • Hilft Galilei bei Forschung

3.2 Inhaltsangabe



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