Siddhartha



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Allgemeines:


Siddhartha ist eine indische Erzählung von Hermann Hesse, die im S. Fischer Verlag in Berlin im Jahr 1922 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Die Erzählung wurde 1972 von Conrad Rooks mit dem Titel „Siddhartha“ verfilmt. Shashi Kapoor spielte Siddhartha.

Shashi Kapoor ist ein indischer Schauspieler. Bereits im Alter von 6 Jahren spielte er im Theater seines Vaters, wo er bis 1957 auftrat. Nur wenig später übernahm er auch Rollen in Filmen unter der Regie seines älteren Bruders Raj Kapoor. Nach 1957 tourte er mit einer britischen Theatergruppe und spielte in Shakespeare-Dramen in englischer Sprache. Dabei lernte er seine spätere Frau, die 1984 an Krebs gestorbene Schauspielerin Jennifer Kendal, kennen. In den nächsten jahren hatte er seinen durchbruch. Er hatte sogar gemeinsame Filmauftritte mit nahezu allen Stars der Bollywood-Filmindustrie.

Shashi Kapoor gehört zur Schauspielerdynastie Kapoor, der neben seinem Vater und seinem älteren Bruder Raj und dessen Enkelinnen Karisma Kapoor und Kareena Kapoor auch sein Bruder Shammi und sein Neffe Ranbir angehören.

Zusammenfassung:

Teil 1:

Der Sohn des Brahmanen

Siddhartha lebt ein religiöses Leben in seinem Vaterhaus. Sein Vater ist stolz auf den Wissensdurst seines Sohnes, und erhofft sich, dass dieser einmal ein Brahmanen-Priester wird. Doch Siddhartha beginnt, Unzufriedenheit in sich zu nähren. Er stellt die Götter in Frage und beginnt an den religiösen Praktiken seines Vaterhauses zu zweifeln. Überzeugt davon, dass das einzige, was sich zu verehren lohnt, in dem innersten Ich eines jeden lebe, verlässt Siddhartha seine Familie, um in Begleitung seines Freundes Govinda sich den pilgernden Asketen, den Samanas anzuschliessen.


Bei den Samanas

Bei den Samanas leben sie völlig zurückgezogen und in Armut. Sie tragen nur noch Schambinde, essen nur einmal täglich, nie gekochtes. Siddhartha tötet seine Sinne, seine Erinnerung, er schlüpft aus seinem Ich in andere Gestalten. Aber auch dadurch kommt er seinem Ziel, leer zu werden, leer vor Durst, leer vor Wunsch, leer vor Traum, nicht mehr Ich sein, nicht näher. Siddhartha vergleicht das Leben bei den Samanas mit Flucht vor sich selbst. Obwohl sie im Kreise gehen, bleiben sie drei Jahre bei den Samanas. Sie lernen drei Hauptkünste: fasten, warten und denken. Als die Kunde von Gotama (Buddha), demjenigen der erleuchtet ist, die beiden erreicht, verlassen sie die Samanas, um, trotz Siddharthas Misstrauen gegenüber Lehren, die Worte Buddhas zu hören.


Gotama

Angekommen in der Stadt Savathi dreht sich alles nur um Gotama und seine Lehre des Leidens. Siddhartha sieht Gotama und ist fasziniert von ihm, jedoch nicht von seinen Worten. In Gotama sieht Siddhartha einen Erleuchteten, jemanden der zu sich selbst gefunden hat.


Erwachen

Siddhartha verlässt Govinda, der der Anhängerschaft Gotamas beigetreten ist, und lässt so auch sein bisheriges Leben zurück. Siddhartha will keine Lehren und Lehrer mehr. Vielmehr will er bei sich selbst lernen. Er fühlt sich wie neu geboren und erwacht, weiss aber nicht genau wohin er gehört.


Zweiter teil:

Kamala

Siddhartha, der nun allein seinen Weg sucht, wendet sich dem sinnlichen Leben zu und trifft dabei auf die schöne Kurtisane Kamala. Durch sie lernt er die Liebeskunst und die Welt der ,,Kindermenschen" mit Geld, Luxus und Genuss kennen.


Bei den kindermenschen

Kamala verschafft Siddhartha mit der Bekanntschaft des reichen Kaufmanns Kamaswami eine Möglichkeit zur Arbeit, wodurch Siddhartha zu gesellschaftlichem Ansehen und Geld gelangt.


Sansara

Siddhartha ist nun ein reicher Kaufmann. Doch ausser Kamala steht ihm keiner nahe. Er verliert sich fast in dieser Welt. Seine Seele ist müde, doch gelernt hat er viel. Er ist wie alle anderen Menschen geworden, ein „Kindermensch“. Er beginnt sein Vermögen im Würfelspiel zu verlieren. Bis er sich schliesslich einfach davon macht, ohne Abschied zu nehmen von Kamala. Mittlerweile erwartet sie jedoch ein Kind von Siddhartha, was dieser nicht mehr erfahren hat.


Am Flusse

An einem Fluss angekommen, will Siddhartha voller Ekel vor sich selbst seinem Leben ein Ende bereiten, doch er erwacht aus einem tiefen Schlaf und er erkennt die Dummheit seines Vorhabens durch die heilige Silbe Om. Am Fluss trifft Siddartha seinen Freund Govinda wieder, der immer noch Anhänger von Gotama ist.


Am Flusse

An einem Fluss angekommen, will Siddhartha voller Ekel vor sich selbst seinem Leben ein Ende bereiten, doch er erwacht aus einem tiefen Schlaf und er erkennt die Dummheit seines Vorhabens durch die heilige Silbe Om. Am Fluss trifft Siddartha seinen Freund Govinda wieder, der immer noch Anhänger von Gotama ist.



Der Fährmann

Siddhartha will am Fluss bleiben, den er schon damals auf dem Weg zum “Kindermensch” in die Stadt überquert hat. Er kehrt zurück zum alten Fährmann, um wie damals von dort aus einen Neuanfang zu wagen. Vasudeva, der Fährmann nimmt Siddhartha bei sich auf. Siddhartha lernt vom Fluss das Zuhören, und dass es keine Zeit gibt . Viele Jahre bleibt Siddhartha bei Vasudeva und dem Fluss. Als Scharen der Jünger Buddhas auf dem Weg zum sterbenden Gotama am Fluss vorbeikommen, begegnet Siddhartha Kamala und seinem Sohn. Kamala stirbt durch einen Schlangenbiss und überlässt Siddhartha den Sohn.


Der Sohn

Der Sohn wehrt und sträubt sich gegen sein Schicksal. Er ist faul, frech und verwöhnt. Nach langer Zeit nimmt Vasudeva Siddhartha beiseite, um mit ihm über den Sohn zu sprechen. Er soll ihn gehen lassen. Er rät ihm, den Sohn in die Stadt zurückzubringen. Siddhartha kann sein Kind nicht vor der Welt und den Erfahrungen schützen. Durch die Liebe zu seinem Sohn wird Siddhartha nochmals zu einem „Kindermensch“. Eines Tages nach einem Streit bricht der Sohn aus. Siddhartha geht ihn suchen, kehrt jedoch mit der Einsicht, seinen Sohn gehen lassen zu müssen, traurig mit Vasudeva zurück zum Fluss.


Om

Siddhartha hat nun das Zuhören des Flusses richtig gelernt. Aus allen Stimmen des Flusses die er nun hört, ergibt sich die Heilige Silbe Om (Vollendung). Siddhartha hat nun seine Erleuchtung gefunden. Auch Vasudeva ist nun froh, dass Siddhartha es vor seinem nahenden Tod geschafft hat und geht in den Wald, um zu sterben.


Govinda

Zum Schluss trifft Siddhartha nochmals auf seinen alten Freund Govinda. Dieser sieht das Siddhartha bereits die Vollendung erreicht hat, und bittet Siddhartha um Rat. Auch er, der nun schon sein Leben lang Jünger Buddhas ist, möchte erleuchtet werden. Doch seine Lehre kann Siddhartha nicht in Worte fassen.


PROBLEME, KONFLIKTE

Für Siddhartha treten, abgesehen von seiner immer wieder beginnenden Suche, fast keine Probleme auf, da er immer bis er die Suche erneut beginnt, mit seiner jeweiligen Lebensweise zufrieden ist. Es existiert also nur ein allgemein gültiges Problem: wie man zur Erleuchtung kommt.



Herrmann Hesse


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Hermann Karl Hesse war ein deutsch-schweizerischer Dichter, Schriftsteller und Freizeitmaler. Seine bekanntesten literarischen Werke sind Der Steppenwolf, Siddhartha, Peter Camenzind, Demian, Narziß und Goldmund, Unterm Rad und Das Glasperlenspiel, deren Inhalt die Selbstverwirklichung, die Selbstwerdung, die Autoreflexion und das „Transzendieren“ des Einzelnen ist. Ihm wurden unter anderem 1946 der Nobelpreis für Literatur und 1954 der Orden pour le mérite für Wissanschaft und Künste verliehen.


Leben: (1877-1962)


Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw (Württemberg) im Nordschwarzwald geboren. Er stammte aus einer christlichen Missionarsfamilie und wuchs in einer behüteten und intellektuellen Familienatmosphäre auf. Beide Eltern waren im Auftrag der Basler Mission in Indien tätig, wo Hesses Mutter Marie Gundert (1842–1902) auch geboren wurde. Sein Vater Johannes Hesse (1847–1916), Sohn eines baltischen Arztes, stammte aus Weißenstein in Estland. Da der Vater als Bürger des russischen Zarenreichs war (Estland gehörte damals zu Russland), war auch Hermann von Geburt an russischer Staatsangehöriger. In Calw war Johannes Hesse seit 1873 Mitarbeiter des „Calwer Verlagsvereins“. Dessen Vorstand war sein Schwiegervater Hermann Gundert (1814–1892), dem er in den Jahren 1893 bis 1905 als Vorstand und Verlagsleiter nachfolgte. Hermann Hesse hatte fünf Geschwister, von denen zwei sehr früh verstarben. Hesse war ein sehr fantasievolles Kind und hatte ein ausdrucksstarkes Temperament. Schon früh machte sich sein Talent bemerkbar. Ihm mangelte es nicht an Gedicht-Ideen, er zeichnete wunderbare Bilder.

1881 zog die Familie für fünf Jahre nach Basel, wo Hesse Schüler in der Internatsschule der Mission war. Der Vater Johannes erwarb 1882 das Basler Bürgerrecht, wodurch die gesamte Familie zu Schweizer Staatsbürgern wurden. Im Juli 1886 zog die Familie jedoch wieder nach Calw zurück, wo Hesse zunächst in die zweite Klasse der Calwer Lateinschule eintrat. Nach dem erfolgreichen Besuch der Lateinschule in Göppingen kam er 1891 in das evangelisch-theologische Seminar in Maulbronn. Als staatlicher Schüler musste Hesse auf sein Schweizer Bürgerrecht verzichten; deshalb erwarb der Vater im November 1890 für ihn als einziges Mitglied der Familie die württembergische Staatsangehörigkeit. In Maulbronn zeigte sich im März 1892 der „rebellische“ Charakter des Schülers: Er flüchtete aus dem Seminar und wurde erst einen Tag später auf freiem Feld aufgegriffen. Nachdem er seiner ersten Buchhändlerlehre in Esslingen am Neckar nach drei Tagen entlaufen war, begann Hesse im Frühsommer 1894 eine 14 Monate dauernde Mechanikerlehre in der Turmuhrenfabrik Perrot in Calw. Die monotone Arbeit des Lötens und Feilens bestärkte in Hermann Hesse alsbald den Wunsch, sich wieder der Literatur und geistiger Auseinandersetzung zuzuwenden. Im Oktober 1895 war er bereit, eine neue Buchhändlerlehre in Tübingen zu beginnen und ernsthaft zu betreiben. Diese Erfahrungen seiner Jugend hat er später in seinem Roman Unterm Rad verarbeitet. Bereits als Zehnjähriger hatte sich Hesse mit einem Märchen versucht: Die beiden Brüder = Es wurde 1951 publiziert.

Hesse arbeitete ab dem 17. Oktober 1895 in der Buchhandlung und dem Antiquariat Heckenhauer in Tübingen. Der Schwerpunkt des Sortiments bestand aus Theologie, Philologie und Rechtswissenschaften. Hesses Aufgaben als Lehrling umfassten das Überprüfen (Kollationieren), Verpacken, Sortieren und Archivieren der Bücher. Nach Ende der jeweils 12-stündigen Arbeitstage bildete Hesse sich noch privat weiter, Bücher kompensierten auch mangelnde soziale Kontakte an den langen, arbeitsfreien Sonntagen. Neben theologischen Schriften las Hesse insbesondere Goethe, später Lessing, Schiller und Texte zur griechischen Mytologie . 1896 wurde sein Gedicht Madonna in einer in Wien erschienenen Zeitschrift gedruckt, in späteren Ausgaben des Deutschen Dichterheims (Organ für Dichtkunst und Kritik) folgten weitere.

Ab Herbst 1899 arbeitete Hesse in der Reich’schen Buchhandlung, einem angesehenen Antiquariat in Basel. Da seine Eltern engen Kontakt zu Basler Gelehrtenfamilien pflegten, öffnete sich ihm hier ein geistig-künstlerischer Kosmos mit den reichsten Anregungen. Gleichzeitig bot Basel dem Einzelgänger Hesse auch viel Rückzugsmöglichkeiten in sehr privates Erleben bei größeren Fahrten und Wanderungen, die der künstlerischen Selbsterforschung dienten und auf denen er die Fähigkeit, sinnliches Erleben schriftlich niederzulegen, stets erneut erprobte. Im Jahr 1900 wurde Hesse wegen seiner Sehschwäche vom Militärdienst befreit. Das Augenleiden hielt zeitlebens an, ebenso wie Nerven- und Kopfschmerzen. Im selben Jahr erschien sein Buch Hermann Lauscher – zunächst unter Pseudonym.

Nachdem Hesse Ende Januar 1901 seine Stellung in der Buchhandlung R. Reich gekündigt hatte, konnte er sich einen großen Traum erfüllen und erstmals nach Italien reisen, wo er sich vom März bis Mai in den Städten Mailiand, Genua, Florenz, Bologna, Ravenna, Padua und Venedig aufhielt. Im August desselben Jahres wechselte er zu einem neuen Arbeitgeber, dem Antiquar Wattenwyl in Basel. Zugleich boten sich ihm immer mehr Gelegenheiten, Gedichte und kleine literarische Texte in Zeitschriften zu veröffentlichen. Nun trugen auch Honorare aus diesen Veröffentlichungen zu seinem Einkommen bei. Richard von Schaukal machte 1902 Hesse als Autor des Lauscher publik. 1903 unternahm Hesse seine zweite Italienreise, zusammen mit Maria Bernulli, seiner späteren ersten Frau, verschiedentlich auch Mia genannt. Alsbald wurde der Verleger Samuel Fischer auf Hesse aufmerksam, und der Roman Peter Camendzind, der erstmals 1903 als Vorabdruck und 1904 regulär bei Fischer erschien, bedeutete den Durchbruch. Von nun an konnte Hesse als freier Schriftsteller leben. Beim Ausbruch des Erster Weltkrieg 1914 meldete Hesse sich als Freiwilliger bei der deutschen Botschaft, da er nicht ertragen konnte, tatenlos am warmen Kamin zu sitzen, während andere junge Schriftsteller an der Front starben. Er wurde jedoch für untauglich befunden und der deutschen Botschaft für den Dienst bei der deutschen Kriegsgefangenenfürsorge in Bern zugewiesen. In diesem Rahmen war Hesse fortan damit beschäftigt, für deutsche Kriegsgefangene Bücher zu sammeln und zu verschicken. In dieser Zeit war er Mitherausgeber der Deutschen Interniertenzeitung (1916/17), Herausgeber des Sonntagsboten für die deutschen Kriegsgefangenen (1916–1919) und zuständig für die „Bücherei für deutsche Kriegsgefangene“. Hesse ist durch eine Folge von Schicksalsschlägen in eine tiefe Lebenskrise gestürzt: Tod seines Vaters am 8. März 1916, die schwere Erkrankung (Gehirnhautentzündung) seines zu jener Zeit dreijährigen Sohnes Martin und die ausbrechende Schizophrenie seiner Ehefrau. Hesse musste seinen Dienst bei der Gefangenenfürsorge unterbrechen und sich in psychotherapeutische Behandlung begeben.

Hesse siedelte Mitte April 1919 allein ins Tessin um. Er bewohnte zunächst ein kleines Bauernhaus am Ortseingang von Minusio bei Locarno und zog dann am 25. April nach Sorngo oberhalb des Muzzarner Sees in eine einfache Unterkunft weiter, die ihm von seinem Musikerfreund Volkmar Andreä vermittelt worden war. Doch anschließend mietete er am 11. Mai 1919 in Montagnola, einem höher gelegenen Dorf südwestlich und nur unweit von Lugano, vier kleine Räume in einem schlossartigen Gebäude, der „Casa Camuzzi“, die sich im 18. Jahrhundert einer der Tessiner Baumeister in Gestalt eines neobarocken Palazzos errichtet hatte. Von dieser Hanglage aus („Klingsors Balkon“) und oberhalb des dichtbewachsenen Waldgrundstückes überblickte Hesse nach Osten den Luganersee mit den gegenüberliegenden Hängen und Bergen auf italienischer Seite. Die neue Lebenssituation und die Lage des Gebäudes inspirierten Hesse nicht nur zu neuer schriftstellerischer Tätigkeit, sondern als Ausgleich und Ergänzung auch zu weiteren Zeichenskizzen und Aquarellen, was sich in seiner nächsten großen Erzählung Klingsors letzter Sommer von 1920 deutlich niederschlug.

Im Jahr 1922 erschien Hesses Indien-Roman Siddhartha. Hierin kam seine Liebe zur indischen Kultur und zu asiatischen Weisheitslehren zum Ausdruck, die er schon in seinem Elternhaus kennen gelernt hatte. Seine damalige Geliebte Ruth Wenger (1897–1994, seine spätere zweite Frau) inspirierte ihn zu der Romanfigur der Kamala, die in dieser indischen Dichtung den Siddhartha die Liebe lehrt. Hesse hatte ein sehr abwechslungsreiches Leben mit seinen höhen und tiefen. Er litt seit langem an Leukämie und verstarb in der Nacht zum 9. August 1962 im Schlaf an einem Grhirnschlag.


ZEIT, HISTORISCHER HINTERGRUND

Dieses Werk entstand 1922, als laut Hesse geistige Atemnot herrschte. Um dieser entgegen zu wirken schrieb er dieses Werk.
Das Werk könnte zu jeder Zeit spielen.


ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

Hermann Hesse trat mit 34 Jahren eine Indienreise an, die seine Werke prägte. So hat er zum Beispiel Aufzeichnungen von der indischen Reise im Werk „Aus Indien“ gemacht. Dass „Siddhartha“ eine indische Dichtung ist, ist auch ein Resultat dieser Reise.


SPRACHE

Hesse verwendet eine für den heutigen Leser ungewöhnlich scheinende Sprache. Er schmückt jeden Sachverhalt so sehr aus, dass mir das Lesen anstrengend wurde. Das wurde dadurch verstärkt, dass er seine Sätze oft eine halbe Seite lang schrieb.


CHARAKTERISTIK MARKANTER PERSONEN

Obwohl zahlreiche Personen in der Dichtung vorkommen, ist Siddhartha die einzig wichtige. Alle anderen erscheinen weniger als Charaktäre als viel mehr als Umstände. Siddhartha ist eine ungewöhnliche Gestalt, die mir wie eine Spielfigur oder ein notwendiges Übel für Hesse vorkommt, damit er eine Geschichte rund um die verschiedenen Lebensweisen gestalten kann.



Auszeichnungen und Ehrungen



Romane




Quellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hesse
http://de.wikipedia.org/wiki/Siddhartha_%28Hesse%29
http://www.ciao.de/Siddhartha_Hesse_HermannTest_2765063





Bearbeitet von Dennis Klassen__ :))